Es war Flohmarktzeit

Es war Flohmarktzeit

Der große Flohmarkt lockte an diesem warmen, sonnigen Augusttag ins Dorfzentrum von Klein Borstel. Es warteten zahlreiche Stände mit viele verschiedene Angebote sowie kulinarische Versorgung durch Heimatverein und die IG der Gewerbetreibenden.

Obwohl das bunte Treiben traditionell erst um 13 Uhr beginnt, waren auch diesmal einige „frühe Vögel“ schon vormittags vor Ort, um schon ihre Flohmarktstände aufzubauen. Kein Problem, denn die Einweiser vom Heimatverein waren, unterstützt von Stadtteilpolizist Jan Beeck auch frühzeitig da, sodass sich das An- und Abfahren sowie Ein- und Ausladen nicht zum Chaos auswuchsen. Und auch das Zusammenspiel der verschiedenen Helfer/innen klappte wunderbar. Der Heimatverein und die IG der Gewerbetreibenden hatten einige helfende Hände aus dem Stadtteil organisiert, die beim Auf- und später auch beim Abbau zur Stelle waren. Ein dickes Dankeschön an alle, die sich eingebracht haben.

Letztlich standen alle der rund 130 Flohmarktstände und boten ihre Schnäppchen an. Viel Kinderkleidung und Spielzeug für die Kleinen wurde gesichtet, aber auch Brauchbares für Haus und Garten, Lesestoff, dekorative Kleinigkeiten, schmückende Accessoires und, und, und. Nach und nach füllten sich Stübeheide und Tornberg mit kauflustigen Gästen. Auch viele Bewohner der Unterkunft „Große Horst“ fanden den Weg ins Dorfzentrum und machten sich auf die Schnäppchenjagd. Viele der Standbetreiber zeigten sich im Anschluss zufrieden mit ihren Umsätzen – aber mehr geht ja immer. Einige, die nicht verkaufte Kleidungsstücke oder Haushaltsartikel nicht wieder mit nach Hause schleppen wollten, spendeten die Sachen nach dem Flohmarkt an das Kleiderstübchen von „Klein Borstel hilft“. Ein Dankeschön auch dafür.

Der größte Andrang herrschte auch diesmal wieder am Würstchenstand. 650 herzhafte Thüringer gingen bis 17 Uhr über den Tresen – das ist neuer Rekord. Auch vom Kuchenstand wurde von den Helferinnen gute Umsätze gemeldet. Und auch am Getränkewagen lief mit charmanter Unterstützung im Schichtbetrieb alles rund.

Die freiwillige Feuerwehr Wellingsbüttel war mit einigen Jugendlichen und einem großen Einsatzwagen vor Ort, der auf Wunsch inspiziert werden durfte.

Nachdem im Jahr zuvor auch musikalische Untermalung von verschiedenen Bands als zusätzliche Unterhaltung vorhanden war, blieb es diesmal bei einem reinen Flohmarkt. Was gefällt den Klein Borsteler/innen eigentlich besser? Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung per Mail an info@kleinborsteler.de. Hier können Sie sich auch gerne melden, wenn Sie im kommenden Jahr gerne als Helfer kurz mit anpacken möchten. Wir leiten dies dann gerne an den organisierenden Heimatverein weiter.

 

Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg

Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg

Der Heimatverein war mit zahlreichen Mitgliedern wieder in Bad Segeberg bei den Karl-May-Spielen. Der erste Blick vom Rand der Arena hinab. Überraschung: Vor den alten Felswänden steht tatsächlich eine Burg, steil aufgerichtet, rötlich schimmernd im letzten Abendlicht, uneinnehmbar befestigt. Davor die Siedlung, weiße Häuser, rundliche Formen, spanische Beschriftung. Wir sind nicht im wilden Westen, wir sind in Mexiko. Und mexikanisch startet das Spiel – aus der Cantina klingt Musik, die Tänzerinnen kommen scherzend, tänzeln ins Rund. Die Handlung: Einige Verbrecher wollen an das Gold, das in einer Mine unter der Felsenburg liegt, sie verbünden sich mit den Indianern vom Stamme der Yumas und wollen die friedlichen Siedler als Sklaven in die Mine schicken. Dort ist ein alter Häuptling vom Stamm der Mimbrenjos gefangen. Sein Sohn macht sich zur Befreiung auf den Weg. Stoff für kriegerische Auseinandersetzungen genug, also Kämpfe, Pferde, Schüsse, Feuer. Auch die Hacienda spielt eine Rolle. Die Verbrecher – Harry Melton und Genossen- wollen sie in Flammen aufgehen lassen. Zum Glück sind Winnetou und Old Shatterhand immer im rechten Augenblick zur Stelle.

Der besondere Reiz dieser Aufführung sind aber auch die Ereignisse neben dieser Handlung. Die alte Lok darf wieder einmal fahren, stinken, Rauch und Dampf ablassen. Es rollen drei Planwagen der Siedler in die Arena, auch etliche Karren, Gepäckstücke und viele Tiere: Esel, Ziegen, Schäfchen und eine Schar Gänse, die sich auf Handzeichen nach rechts oder links richten und unter Flügelschlagen die Arena wieder verlassen dürfen. Allerliebst.

Eine der „Bösen“, Judith Silberstein, mischt sich unter die Ankömmlinge, heuchelt Liebe zu einem Siedler, dabei gehört ihr Herz dem Verbrecher Harry Melton. Beide dürfen nach Herzenslust richtig, richtig böse sein.

Immer zwischendurch die Tänze der hübschen Spanierinnen. Einmal baut man eine Extrabühne auf, damit Feliza Flamenco tanzen kann. Hinreißend. Ihre Liebe zum Häuptlingssohn blüht auf. Immer auch Knallerei, wilde Kämpfe, ein brennender Mann, schließlich die Gefangennahme von Old Shatterhand. Er soll in Flammen sterben, liegt auf einem Gestell, die Indiander tanzen um ihn herum. Bedrohlich nähert sich das Feuer dem Scheiterhaufen – aber Winnetou ist rechtzeitig da. Natürlich gelingt es, die Felsenburg zu erobern – tollkühne Kletterei am Felsen empor. Eine Explosion, ein Teil der Burg fällt gesprengt zur Seite, Winnetou kann – zusammen mit Feliza – noch rechtzeitig abspringen. Die Liebenden fallen sich zum Jubel des Publikums in die Arme. Happy End.

Im Bus, den nach langer Warterei alle doch noch gefunden haben (nächstes Mal bitte klare Verabredung für einen Treffpunkt), kam die Frage auf: was war denn nun das Schönste? Die Gänschen! Darüber hinaus das Schlusswort von Old Shatterhand: „Das Streben nach Geld und Gold versteinert die Herzen.“ Winnetou ergänzte: „Wichtiger ist das Lächeln eines Kindes, das Säuseln des Windes in den Bäumen , der Glanz der Abendsonne und der Sternenhimmel über uns. Die Erde ist so schön, behüten wir sie!“

In diesem Sinne ein freundlicher Indianergruß von Ihrer (ur)alten Habi

Fotos mit freundlicher Genehmigung der Karl-May-Spiele

Winnetou

Winnetou

Old Shatterhand

Old Shatterhand

Evil

Evil

 

 

 

 

Zukunftsplanung Gemeindehaus

Zukunftsplanung Gemeindehaus

Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinden in Rom und Korinth, woran sie sich beim Dienst in der Gemeinde orientieren sollen: Daran, wer was gut kann und gern tut. Und tun wollen wir. Wir – das sind René Lüben und Hans-Eberhard Wassermann ließen uns gerne rufen, um wieder mitzugestalten, damit das Gemeindehaus weiterhin in seiner Funktion und damit als ein Stück Lebensqualität für Klein Borstel und Umgebung erhalten bleibt. Das Gemeindehaus ist für den Stadtteil mehr denn je ein Zentrum der Begegnung, das mittel- und langfristig zu erhalten ist, um Gemeinschaft weiterhin erlebbar zu machen.
Wir werden die Arbeit in den nächsten Tagen und Wochen aufnehmen, den Ist- Zustand analysieren, um darauf basierend weitere Schritte und Aktionen dem Kirchengemeinderat (KGR) vorzuschlagen. Der Ausschuss Gemeindehaus (AGH) wird von Hans-Eberhard Wassermann, gemeinsam mit Vincent Menken, dem neuen 2. Vorsitzenden des KGR geführt. Natürlich freuen wir uns sehr, dass sich aus dem ehemaligen Team vom AGH (AusschussGemeindehaus) drei erfahrene Mitarbeiter zur Neugestaltung und Mitarbeit bereit erklärt haben. Die technische Leitung im Gemeindehaus wird von René Lüben betreut werden. Bianca Alvanos – allen bekannt als Küsterin – konnte wieder für den Hauswirtschaftsbereich und darüber hinaus für das Vermietungshandling zurückgewonnen werden. Die Patenschaftsbetreuung, Marketing und Sponsorensuche übernimmt Hans-Eberhard Wassermann. Im ersten Schritt soll ein breit gefächertes Angebot entstehen, das nicht nur für die Kerngemeinde, sondern auch für Klein Borstels Umgebung attraktiv ist. Langfristig wollen wir das Gemeindehaus durch Modernisierung in einigen Bereichen schöner machen und die Möglichkeiten erweitern, Gemeinschaft erlebbar zu machen. Derzeit sind wir in Gesprächen, um das AGH-Team mit weiteren Partnern für diverse Bereiche zu verstärken, damit Interessenten kompetent beraten werden. Weiterhin wurde als kurzfristiges Ziel die Überarbeitung des Werbematerials und des Außenauftritts definiert. Als vorrangig wird die Kommunikation mit den Patenschaften und Sponsoren wiederbelebt, weil mittelfristig mehr denn jeder „lange Atem“ für die Unterstützung benötigt wird. Auch der Kontakt zu allen in Klein Borstel engagierten Institutionen wird gesucht, um möglichst komplexe Konditionen für private Feiern und Veranstaltungen zu erörtern. Fazit des neuen/alten AGHs: „Der Erhalt unseres Gemeindehauses ist eine besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen und mitgestalten wollen.“ Sie als Gemeindeglieder und Klein Borsteler werden wir durch breite Information mittels Gemeindebrief und Klein Borsteler über den Fortschritt informiert halten.

Hans-Eberhard Wassermann.

Der Klein Borsteler in Indonesien

Der Klein Borsteler in Indonesien

Die Klein Borsteler sind gerne in der Welt unterwegs. Diesmal hat es Cornelia Erichsen zu einem längeren Aufenthalt nach Indonesien verschlagen. Von Anfang Mai bis Mitte Juni war sie beruflich auf der indonesischen Insel Java. Dort war sie in Jakarta zusammen mit 14 Kollegen aus acht Ländern im Einsatz. Das internationale Team war dem indonesischen Arbeitsministerium Kemnaker unterstellt. Im Anschluss reiste Cornelia Erichsen noch eine Woche nach Yogyakarta und hat dort – mit der Mai-Ausgabe des Klein Borstelers – auch eine der größten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens besichtigt. Der Sonnenaufgang über dem UNESCO-Weltkulturerbe Borobudur hat sie besonders beeindruckt.

Danksagung Waschi – seit 40 Jahren in der Haspa vor Ort

Danksagung Waschi – seit 40 Jahren in der Haspa vor Ort

Danke

Mit den vielen Glückwünschen, Geschenken und den Spenden an unseren Heimatverein
haben Sie mir eine sehr große Freude bereitet. Ich möchte mich dafür ganz herzlich bedenken!
Ihr / Euer Waschi

Auch der Heimatverein sagt „Danke“. Denn statt Geschenken bat der Haspa-Jubilar Eckhart Waschik um Spenden für den Heimatverein. Und es sind bis heute bereits 1.855,- Euro auf dem Konto des Heimatvereins eingegangen.

Seit 40 Jahren in der Filiale Klein Borstel: Da kam auch Claus Schmieder, der Reggionalleiter Alstertal, zum Anstoßen mit Eckhart Waschick vorbei.

Veranstaltungen mit mehr oder weniger Hindernissen

Veranstaltungen mit mehr oder weniger Hindernissen

Geht es Ihnen auch so? Da plant man etwas durch bis zum kleinsten Zipfel und dann passieren die merkwürdigsten Dinge. Das ging dem Heimatverein im Jahr 2018 bisher auch manchmal so.
Die einfachste Veranstaltung war noch der Dia-Vortrag über Klein Borstel von unserem wissenshungrigen Herrn Altstaedt. In gewohnter Weise zeigte er uns alte und neue Fotos von Klein Borstel, die rund 60 Anwesende zum Staunen und Raunen brachten. Auf seiner Suche hat er, wie er selbst sagt, einige Leute ziemlich genervt. Aber das hat sich doch gelohnt, denn die Fotos, die er abgestaubt hat, waren schon sehr beeindruckend. Das kleine Hindernis hier war, dass er mehr Zuschauer erwartet hatte und viel schlimmer, dass sein Laser-Pointer war kaputt war. Abe auch dafür gab es eine Lösung: Herr Altstaedt hing vor der Leinwand und zeigte mit Armen und Fingern durch den Lichtstrahl auf das, was er meinte. Gelungen! Übrigens hörten wir hinterher wie immer: „Ach, ich wäre so gern gekommen, aber…..!“ Für diese, die ein „aber“ bereit hielten, die Info: Wir wiederholen den Dia-Vortrag noch einmal im Herbst. Schauen Sie in den Klein Borsteler.
Hindernisse gab es dagegen mehr bei der so genannten Familienfahrt. Nach drei abgesagten Ausfahrten in den letzten drei Jahren, sollte es wieder etwas bodenständiges sein. Die Tolk-Schau war immer ein Renner, dachte ich, flugs einen Bus gebucht und auf die Anmeldungen gehofft, gewartet. Nix passierte. Bis eine junge, zehn Jahre alt gewordene, „Dame“ zu ihren Eltern sagte, dass sie ihre Party dort machen wollte. Den bereits abgesagten Bus wieder neu bestellt, Mundpropaganda gemacht und schon waren 21 Personen zusammen. Oh, was hatte ich mich auf die Ausfahrt gefreut. Bis meine Frau zu mir sagte: „Hast du eigentlich mal auf den Kalender geschaut? Am 24. Juni sind wir zur Silbernen Hochzeit eingeladen.“ Und nun? Da musste ich fix organisieren, aber eines unserer „fleißigen Helferlein“, auch genannt „Die Heinzelmännchen von Klein Borstel“ hat alles in die Hand genommen und so hatten alle einen schönen Sonntag. Danke Jens!
Einen richtigen Weg voller Hindernisse hatten wir aber bei der Finkenwarder Speeldeel. So stand es auf den Plakaten. Stimmte aber gar nicht, denn die heißen Finkwarder Speeldeel. Hat aber keiner gemerkt, bis zum Abend des Auftritts. Bereits vor einem Jahr wurde der Termin am 16. Juni vereinbart, wobei natürlich keiner daran gedacht hat, dass ja da die WM gerade anfing. Und der Saal war zwischenzeitlich schon gebucht. Dankenswerter Weise durften wir das Konzert in der Kirche durchführen. Dank an die Verantwortlichen der Kirche! Aber das dicke Ende der Hindernisse kam ja erst: Fünf Tage vor dem Auftrittstermin hatten wir ganze 12 (in Worten: zwölf) Karten verkauft. Absagen oder auch für 12 Leute durchziehen? Da kam die Erlösung in Form eines edlen Spenders, der uns eine Zusage machte, die Gage zu übernehmen. So konnten die Eintrittskarten – über die Geschäftsleute – verschenkt werden. Und, was sagt man dazu: Fast 90 Besucher waren in der Kirche! Und es war ein grandioses „Festival“ der Hamburger Kultur und Tradition. Zwei Stunden vollgepackt mit den schönsten Liedern und Tänzen, haben uns die Finkwarder immer wieder zum Mitsingen „gezwungen“. Ging gar nicht anders. Und dann diese Akustik in der Kirche, einfach nur genial. Danke, dass der Saal vermietet war. Ein unvergesslicher Abend; die Leute gingen beschwingt mit einem Pfeifen oder Singen nach Hause. Leider ohne „In Hamburg sagt man Tschüss“. Das kommt dann sicher nächstes Jahr. Denn zum Abschluss fragte ich die Zuschauer, ob sie denn zufrieden gewesen sind mit dem Abend und 90 Stimmen waren zu hören mit einem gewaltigen „Ja. „Ob sie denn auch dafür 10 Euro ausgeben würden? Auch ein klares Ja. Auch das Spendenschwein freute sich, denn statt Eintritt wurde es mit über 200 Euro gut gefüttert. Nun kommen die Hamburger Südinsulaner auch im nächsten Jahr wieder nach Klein Borstel. Dass auch denen das gefallen hat, zeigte eine Nachricht auf Facebook, denn sie bedankten sich für einen schönen Abend und waren begeistert, dass so Viele mitgemacht hatten.
So hangelt sich der Vorstand von Veranstaltung zu Veranstaltung. Die nächsten sind schon geplant, Sommerausfahrt, Laternenumzug, Dia-Vortrag Klein Borstel 2, Adventsfeier! Wir wollen aber auch mal was Neues ausprobieren; sehen Sie sich mal die Ankündigung „Country-Abend“ an. Gibt es für Sie ein Hindernis, da nicht hinzugehen? Ich freue mich, Sie dort zu sehen.

Manfred Thiele

PS: Ich habe gerade diesen Text zu Ende geschrieben, als eine nette Klein Borsteler Dame zu mir kommt und mir einen High-Tech-Laser-Pointer schenkt. Vielen Dank dafür! Damit ist eines der Hindernisse bei kommenden Dia-Vorträge aus der Welt geräumt.