Zukunftsplanung Gemeindehaus

Zukunftsplanung Gemeindehaus

Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinden in Rom und Korinth, woran sie sich beim Dienst in der Gemeinde orientieren sollen: Daran, wer was gut kann und gern tut. Und tun wollen wir. Wir – das sind René Lüben und Hans-Eberhard Wassermann ließen uns gerne rufen, um wieder mitzugestalten, damit das Gemeindehaus weiterhin in seiner Funktion und damit als ein Stück Lebensqualität für Klein Borstel und Umgebung erhalten bleibt. Das Gemeindehaus ist für den Stadtteil mehr denn je ein Zentrum der Begegnung, das mittel- und langfristig zu erhalten ist, um Gemeinschaft weiterhin erlebbar zu machen.
Wir werden die Arbeit in den nächsten Tagen und Wochen aufnehmen, den Ist- Zustand analysieren, um darauf basierend weitere Schritte und Aktionen dem Kirchengemeinderat (KGR) vorzuschlagen. Der Ausschuss Gemeindehaus (AGH) wird von Hans-Eberhard Wassermann, gemeinsam mit Vincent Menken, dem neuen 2. Vorsitzenden des KGR geführt. Natürlich freuen wir uns sehr, dass sich aus dem ehemaligen Team vom AGH (AusschussGemeindehaus) drei erfahrene Mitarbeiter zur Neugestaltung und Mitarbeit bereit erklärt haben. Die technische Leitung im Gemeindehaus wird von René Lüben betreut werden. Bianca Alvanos – allen bekannt als Küsterin – konnte wieder für den Hauswirtschaftsbereich und darüber hinaus für das Vermietungshandling zurückgewonnen werden. Die Patenschaftsbetreuung, Marketing und Sponsorensuche übernimmt Hans-Eberhard Wassermann. Im ersten Schritt soll ein breit gefächertes Angebot entstehen, das nicht nur für die Kerngemeinde, sondern auch für Klein Borstels Umgebung attraktiv ist. Langfristig wollen wir das Gemeindehaus durch Modernisierung in einigen Bereichen schöner machen und die Möglichkeiten erweitern, Gemeinschaft erlebbar zu machen. Derzeit sind wir in Gesprächen, um das AGH-Team mit weiteren Partnern für diverse Bereiche zu verstärken, damit Interessenten kompetent beraten werden. Weiterhin wurde als kurzfristiges Ziel die Überarbeitung des Werbematerials und des Außenauftritts definiert. Als vorrangig wird die Kommunikation mit den Patenschaften und Sponsoren wiederbelebt, weil mittelfristig mehr denn jeder „lange Atem“ für die Unterstützung benötigt wird. Auch der Kontakt zu allen in Klein Borstel engagierten Institutionen wird gesucht, um möglichst komplexe Konditionen für private Feiern und Veranstaltungen zu erörtern. Fazit des neuen/alten AGHs: „Der Erhalt unseres Gemeindehauses ist eine besondere Herausforderung, der wir uns gerne stellen und mitgestalten wollen.“ Sie als Gemeindeglieder und Klein Borsteler werden wir durch breite Information mittels Gemeindebrief und Klein Borsteler über den Fortschritt informiert halten.

Hans-Eberhard Wassermann.

Der Zauber der Jahreszeiten

Der Zauber der Jahreszeiten

Im Juni nahmen die Kinderchöre aus Maria Magdalenen und St. Antonius Alsterdorf unter der Leitung von Lilli Marhenke alle interessierten Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Jahreszeiten. Das Potpourri reichte von Volksliedern aus verschiedenen Jahrhunderten und Kirchenliedern bis hin zu Bodypercussion, bei dem die Kinder es mit ihren Körpern regnen, stürmen und gewittern ließen. Die Kinder hatten sichtlich Spaß und bewältigten die verschiedenen Musikstile und Sprachen bravourös. Ausgeschmückt wurden die verschiedenen  Jahreszeiten durch Kopfschmuck, den die Kinder und Eltern gemeinsam hergestellt haben, einem blauen Himmel im Hintergrund – im Winter zum Teil mit Lichterketten – und einer Blumengirlande, die sich quer durch die Kirche spannte. Am Ende gab es tosenden Applaus, der gar nicht aufhören wollte. Es war ein großes und bewegendes Konzert, das für Lilli Marhenke zugleich eine Prüfung im Rahmen ihres Masterabschlusses in „Kinder- und Jugendchorleitung“ war, den sie in diesem Sommer abschließen wird. Am Ende gingen alle beschwingt nach Hause, all das Vorbereiten und Proben hatte sich gelohnt für dieses großartige Erlebnis. 

Text und Bild: Regine Währer

Gedenkgottesdienst

Gedenkgottesdienst

Unter der Überschrift: „1918, 1933, 1938, 1943 – GeDenken – 10 Jahre Ohlsdorfer Friedensfest“ findet vom 23. Juli bis 3. August wieder das Ohlsdorfer Friedensfest statt. Im Rahmen dieses Festes feiern die Gemeinden des Mittleren Alstertales gemeinsam mit den Gemeinden der Region Bramfeld-Steilshoop am Sonntag, dem 29.Juli um 11 Uhr einen Gedenkgottesdienst am Bombenopfer-Mahnmal des Ohlsdorfer Friedhofes bei Kapelle 13. Die Predigt wird in diesem Jahr Pastor Ulrich Hentschel halten. Er war bis September 2015 Studienleiter der Evangelischen Akademie für Erinnerungskultur und formuliert seine Gedanken so: „Gott ist Gedächtnis, die Bibel ein Buch reflektierter Erinnerung. Sich für Frieden und Gleichwürdigkeit aller Menschen stärken zu lassen, ist die schöne und schwere Herausforderung für den Gottesdienst“.

Text: Regine Währer

Konfirmandenanmeldung

Konfirmandenanmeldung

Mit dem sich über knapp drei Jahre erstreckenden Konfirmandenunterricht geht die Maria-Magdalenen-Gemeinde einen besonderen Weg, wobei jedes Konfirmandenjahr sein Profil hat. Da geht es über das Kennenlernen von Kirche, Gemeinde und biblischen Geschichten im erstem Jahr über verschiedene Projekte im zweiten Jahr: ein Konfi-Praktikum, das die Jugendlichen nach ihren Wünschen in der Kita Maria Magdalenen, im Seniorenheim, im Duckdalben oder beim Mitternachtsbus absolvieren können. Und dann gibt es noch das Konfi-Camp und die Vertiefung des Erfahrenen sowie die Vorbereitung auf die Konfirmation im dritten Jahr. Durch die drei Jahre hindurch geht es unter anderem darum, dass die Jugendlichen mit Freude und Spaß den christlichen Glauben kennenlernen und die Chance bekommen, ihre individuellen Glaubenssätze zu entwickeln.
Alle Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 2006 und 2007, bzw. deren Eltern sind herzlich eingeladen zur Konfirmandenanmeldung (Konfirmation im Jahr 2021) am Mittwoch, dem 23. Mai von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 19 Uhr im Büro des Gemeindehauses, Stübeheide 172. Auch ältere Jugendliche, die sich konfirmieren lassen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Mitzubringen sind die Geburtsurkunde und ggf. die Taufurkunde des Kindes
Monday Oldies rockten das Gemeindehaus

Monday Oldies rockten das Gemeindehaus

Musikalische Evergreens und gute Laune das bieten die Monday Oldies. Es mussten sogar noch zusätzliche Stühle aufgestellt werden, um allen Besuchern einen Sitzplatz zu bieten. Gleich beim ersten Titel „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ kochte die Stimmung hoch. Es wurde mitgesungen und mitgeklatscht. Die Begeisterung der Besucher schwappte auf die Bühne und kam von dort mit großer Spielfreude zurück. Jubel als sich Uwe Geertz einen schwarzen Mongolenbart anklebte und die Band „Dschingis Khan“ zum Besten gab. Ein bunter Strauß von Songs folgte, u.a. mit dem „Itsy Bitsy Teenie Weenie“ von 1960 – damals mit Catarina Valente und Silvio Francesco. In der Pause herrschte großer Andrang an Bar und Würstchenstand. Die fleißigen Helfer des Heimatvereins hatten alle Hände voll zu tun, die hungrigen Mägen mit Würstchen und die durstigen Kehlen mit kühlen Getränken zu
versorgen. Überall hatten sich Gesprächsgruppen gefunden, standen Nachbarn und Freunde zusammen, die sich viel zu erzählen hatten. Die Monday Oldies, zwischenzeitlich wieder auf der Bühne, mussten lautstark den Fortgang des Konzerte ankündigen, so sehr waren die Besucher am Kommunizieren. Dann ging es mit Volldampf weiter. „Rip it up“ und „Rock around the Clock“ – Oldies, die auch in der zweiten Halbzeit für Begeisterung sorgten. Zum Ausklang gab es dann „Beinhart“ von Torfrock, noch einmal ein Song so richtig zum mitmachen, und dann wurden die Besucher – alle in bester Laune – mit „Country Roads“ auf die nachtdunklen Straßen von Klein Borstel heimgeschickt. Fazit: Noch nie war der Saal bei einem Konzert der Oldies so gerappelt voll! Nächstes Jahr im Februar geht es wieder los. Bitte rechtzeitig Karten kaufen.
Beitrag von Horst Friedrichs